Probetag der Gregorianikschola Schramberg

Die Corona-Pandemie hat vieles unmöglich gemacht; die Probenarbeit war – wenn überhaupt – nur noch mit starken Einschränkungen möglich, für die Gottesdienstgestaltung durften nur kleine Ensembles eingesetzt werden und an ein Chorwochenende war schon gar nicht zu denken. Schmerzlich traf diese Situation auch die Gregorianikschola Schramberg, gehörte doch bisher auch ein mehrtägiger Klosteraufenthalt zum Jahresprogramm. Nach der pandemiebedingten Absage im vergangenen Jahr war es auch heuer nicht einfach ein Kloster zu finden, das Gäste aufnehmen konnte. So war die Freude groß, als eine Zusage der Benediktinerabtei Maria Laach eintraf. So machten sich sechs der zwölf Sänger der Gregorianikschola Schramberg am Donnerstag, 7. Oktober 2021 in die Eifel auf. Nach gut sechsstündiger Bahnreise wurden wir von Gastpater Viktor begrüßt und mit den notwendigen Informationen versorgt. Wohltuend war, wie unkompliziert sich der Aufenthalt, trotz der geltenden Hygienebestimmungen, gestalten sollte. Wir durften in der St. Johannes-Kapelle und in der Hauskapelle proben, was wir auch reichlich nutzten. So konnten verschiedenste Gesänge für die bevorstehende Adventszeit erarbeitet werden. Alle unsere Erwartungen übertraf, dass es sogar möglich war das Mittagessen zusammen mit den Mönchen im Refektorium einzunehmen. Das Mitfeiern des Konventamts und der Stundengebete in der romanischen Klosterkirche schafften Ruhepunkte im Tagesablauf. Bruder Florentinus ermöglichte uns die Besichtigung der umfangreichen Klosterbibliothek. Nach erfüllten sonnigen Tagen traten wir am Montag, an Seele und Leib „runderneuert“ die Heimreise nach Schramberg an.

„Unser Dank, dass wir ein gutes Stück lange vermisster „Normalität“ erleben durften, gilt den Benediktinern von Maria Laach und der Unterstützung durch das Förderprogramm „Chöre kontern Corona“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart.“